Eine separate Police wählen

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Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, der kann oftmals erheblich besser schlafen. Für viele Rechtsstreitigkeiten werden die Verfahrens- und Anwaltskosten von der Versicherung übernommen. Innerhalb von Deutschland gehört die Rechtsschutzversicherung zu den beliebtesten Versicherungen. Vor dem Familiengericht landen beispielsweise viele Ehen, denn es gibt meist keine einfache Lösung für das Sorgerecht von gemeinsamen Kindern. Zusätzlich wird auch über den Unterhalt und über das Vermögen keine Einigung gefunden. Zum Teil nehmen die juristischen Streitereien auch Jahre in Anspruch und es müssen Unsummen an Anwaltsgebühren getragen werden. Eine normale Rechtsschutzversicherung kommt für die Kosten nicht auf, denn die Versicherungsbeiträge wären mit Sicherheit enorm hoch, weil in der heutigen Zeit mehr als jede dritte Ehe geschieden wird. Mit dem Rechtsschutz bei Verkehrsangelegenheiten und für gerichtliche Auseinandersetzungen in dem arbeitsrechtlichen Bereich verhält es sich ähnlich. Die normale Rechtsschutzversicherung deckt diese Bereiche nicht ab und wer dies wünscht, der benötigt eine separate Police.

Was sollte bei der Inanspruchnahme bedacht werden?

Kommt es zu einem Fall und die Rechtsschutzversicherung wird für die juristische Auseinandersetzung benötigt, dann sollte bei der Versicherung angefragt werden, ob die Kosten dafür übernommen werden. Es gehört bei den Versicherten zu den vertraglichen Pflichten, dass diese zunächst immer bei den Versicherungen anfragen. Wird es versäumt, dass die Genehmigung von einer Versicherung eingeholt wird, dann besteht bei der Versicherung die Möglichkeit, dass die Kostenübernahme verweigert wird. Viele Anwälte kümmern sich sogar um die Anfrage bei den Versicherungen. Die Anwaltsgebühren müssen von der Rechtsschutzversicherung nicht für jeden Rechtsfall übernommen werden. Die Kostenübernahme kann beispielsweise abgelehnt werden, wenn die Möglichkeit zu gering angesehen wird, dass die angestrebte Klage zu einem Sieg führt.